Projektcluster 3: Regionale Kreislaufwirtschaft stärken und Wertschöpfung erhöhen

Dieses Cluster bündelt die Projekte CoAct, ReProLa, VoCo, Wertvoll und WieBauIn, die sich mit Aspekten der Integration der Wertschöpfung in der Region befassen und zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft beitragen.

  • Energetische Verwertung von Restbiomasse
  • Stoffstrommanagement und regionale Wertschöpfung
  • Ökologische Leistungen und regionale Wertschöpfung
  • Wiedereinsatz von Baumaterialien

Methodenworkshop: Regionale Kreislaufwirtschaft und Wertschöpfung

Hintergrund

Die Entwicklung nachhaltiger Wirtschaftskreisläufe ist zentral für die Interaktion von Stadt und Land. Die Vorhaben der Fördermaßnahme Stadt-Land-Plus untersuchen regionale Wertschöpfungspotenziale in vielfältigen Kontexten, z. B. Verwertung von Restbiomassen, Wiedereinsatz von Baumaterialien, Regionalprodukte und Nutzungskaskaden zur Entlastung der Flächennutzung.

Im Cluster „Regionale Kreislaufwirtschaft stärken und Wertschöpfung erhöhen“ wird neben der Vernetzung und dem Austausch der Vorhaben die Erarbeitung gemeinsamer Beiträge und Produkte unterstützt.

Im Status quo gibt es verschiedene Ansätze zur Analyse regionaler Wertschöpfungsketten und Stoffströme. Im ersten Treffen wird ein Austausch zur „Guten Fachlichen Praxis“ zur Erfassung und Bewertung von wirtschaftlich tragfähigen regionalen Wertschöpfungsketten, die eine nachhaltige regionale Kreislaufwirtschaft und ein effizientes, ressourcenschonendes Landmanagement unterstützen, angestrebt.

Dazu wird im Cluster betrachtet, inwieweit bestimmte Ansätze für die regionale Stadt-Land-Ebene etabliert sind, welche konkreten Methoden die Vorhaben nutzen und welche Vorteile diese gegenüber anderen Verfahren bieten. Der Fokus ist also ein methodischer Austausch, bevor in Folgephasen die Implementation behandelt werden soll mit Themen der Schaffung und Vermarktung von Regionalprodukten, Einbindung von Akteuren und effektiven Governance.

Der Workshop baut auf die Erfahrungen der Teilnehmer*innen auf, die im Vorfeld im Mai abgefragt werden. Zur Vorbereitung des fachlichen Austauschs wird erhoben: Welche Wertschöpfungsketten und Stoffströme werden betrachtet? Welchen Methoden werden mit welchem Ziel (Bewertung, Vermarktung, Akteurseinbindung o.ä.) genutzt? Welche Erfahrung gibt es? Wo werden Vor-/Nachteile, Knackpunkte gesehen?

Ziele für den Workshop

  • Das erste Arbeitstreffen gibt einen Überblick zum Status-Quo und ist dem Austausch über Stärken und Knackpunkte angewandter Methoden zur Erfassung und Bewertung regionaler Wertschöpfungsketten und Stoffströme gewidmet.
  • Die Ergebnisse sollen möglichst in einem Diskussionspapier als Übersicht zu Verfahren und mit Blick auf generalisierbare Empfehlungen und zu beachtender Knackpunkte do-kumentiert werden.
  • Externe Inputs unterstützen Analyse und Diskussion über die Fördermaßnahme hinaus.
  • Es wird eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit der Vorhaben und zur möglichen Ent-wicklung gemeinsamer Produkte (z. B. Bildung einer Arbeitsgruppe der Verbundvorhaben und des Querschnittsprojekts; Anschieben einer gemeinsamen Publikation) getroffen.

Programm

Entwurf des Programms finden Sie hier.

Koordinaten und Anmeldung

Wann: 3.-4. Juli 2019

Wo: Universität Kassel
Studienstandort Witzenhausen

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und auf Vorhaben der Fördermaßnahme Stadt-Land-Plus fokussiert. Wir empfehlen eine frühzeitige Anmeldung mit Mail an kontakt@zukunftsstadt-stadtlandplus.de oder unter diesem Link.