OLGA

Optimierung der Landnutzung an Gewässern und auf Agrarflächen in der Region Dresden

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Motivation

Für die nachhaltige Entwicklung von Regionen ist es wichtig, wachsende ökonomische und soziale Unterschiede zwischen Land und Stadt auszugleichen. OLGA initiiert Stadt-Land-Kooperationen in der Region Dresden und trägt zu einer Vernetzung regionaler Akteure, zur Aufwertung von Ökosystemleistungen, zur Stärkung von regionalen Wirtschaftskreisläufen und zu einem gegenseitigen Verständnis in der Bevölkerung bei.

Ziele und Vorgehen

Die Stadt und Land verknüpfenden Fließgewässer und Auen sind wichtige Verbindungen zwischen Dresden und ihrem Umland. OLGA zielt gleichermaßen auf die Verbesserung der ökologischen Funktion dieser Grünelemente und auf die Schaffung von regionalen Wertstoffkreisläufen ab. Der Anbau von Energieholz an Fließgewässern in Verbindung mit landwirtschaftlicher Produktion und regionalem Vertrieb der Produkte stehen dabei im Mittelpunkt. Das öffentliche Bewusstsein für regionale Zusammenhänge wird gestärkt. Kommunen, Universität, Gesellschaft sowie Unternehmen der Region wirken dabei gemeinsam.

Erwartete Ergebnisse und Transfer

OLGA wird eine übertragbare Lösung zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie entwickeln und dabei regionale Wirtschaftsbeziehungen, Interessen der Flächeneigentümer, Hochwasservorsorge und Partizipation der Bevölkerung gleichermaßen berücksichtigen. Die Projektergebnisse intensivieren die wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Räume durch Stadt-Land-Kooperation und den sozialen Zusammenhalt in der Region Dresden.

Projektleitung / Kontakt

Anke Hahn
Landeshauptstadt Dresden
PF 120020 | 01001 Dresden
Telefon: +49 351 488 2071
E-Mail: ahahn1@dresden.de

OLGA - Partner
  • Technische Universität Dresden
  • Umweltzentrum Dresden e.V.
  • Biomasse Schraden e.V.
OLGA - Publikationen

Forschungsberichte, Projektarbeit und studentische Arbeiten an der TU Dresden, verfügbar hier:

Probst, J.D. (2023): Untersuchung der Auswirkung von hoch anstehendem Grundwasser auf das Wachstum von Hybrid-Pappeln am Beispiel der Sorten Fritzi Pauley und Max3. Masterarbeit an der TU Dresden, Fakultät Umweltwissenschaften, Fachbereich Forstwissenschaften, Professur Forstbotanik. Betreuung: Prof. Dr. Doris Krabel. - online hier

Petermann, M. (2023): CO2-Zertifizierung von Agrarholz-Anbau - ein mögliches Finanzierungsinstrument? Bachelor-Arbeit an der TU Dresden, Faktultät Umweltwissenschaften, Fachbereich Forstwissenschaften, Professur Forstbotanik. Betreuung: Prof. Dr. Doris Krabel. - online hier

Stuhlberg, J.A. (2023): Einfluss auf die Strukturvielfalt und Beitrag zum Biotopverbund von Kurzumtriebsplantagen in Kulturlandschaften und an Fließgewässern in Sachsen und Brandenburg. Masterarbeit an der TU Dresden, Fakultät Umweltwissenschaften, Fachbereich Forstwissenschaften. Professur Biodiversität und Naturschutz. Betreuung: Dr. Sebastian Dittrich, M.Sc. Michaela Hildebrand.- online hier

Thepphachanh, S., Stamm, J. (2022). Development of transient habitat modeling for stream Macrozoobenthos.River Research and Applications,1–13.- online hier.

Barmbold, K., Groth, J. P. (2022): Nachhaltige Stadt-Land-Beziehungen im Raum Dresden - Wirkungsanalyse und Handlungsempfehlungen zur Entwicklung von Agrarholzstrukturen auf Gewässerrandstreifen und kleinen Agrarflächen. Forschungsbericht an der TU Dresden, Fakultät Umweltwissenschaften, Professur für Forstbotanik. Betreuung: Prof. Dr. Doris Krabel - online hier.

Rabe von Pappenheim, C. (2022): Auswirkungen von Agroforstsystemen der gemäßigten Zone auf Biodiversität und Hydrologie in Agrarlandschaften (Literaturanalyse). Projektarbeit an der TU Dresden, Fakultät Umweltwissenschaften, Lehrstuhl Biodiversität und Naturschutz. Betreuung: M.Sc. Michaela Hildebrand - online hier.

Bräunel, M. (2021): Verbesserung des ökologischen Zustands von Fließgewässern in Agrarlandschaften - Entwicklungs- und Bewirtschaftsungskonzept für Gewässerrandstreifen am Beispiel des Kaltenbachs in Plauen im Vogtland. Studentische Arbeit an der TU Dresden, Fakultät Umweltwissenschaften im Masterstudiengang Raumentwicklung und Naturressourcenmanagement. Betreuung: Dr. Sebastian Dittrich, M.Sc. Michaela Hildebrand - online hier.

Herzig, M., Schwarz, L. (2021): Etablierung von Gehölzen zur Verbesserung des ökologischen Gewässerzustandes - Analyse zum Flächenpotenzial in der Stadt Dresden und umgebenden Landkreisen (GIS-Auswertung). Studentische Arbeit an der TU Dresden, Fakultät Umweltwissenschaften im Masterstudiengang Raumentwicklung und Naturressourcenmanagement. Betreuung: M.Sc. Michaela Hildebrand, Dipl.-Forstw. Norman Döring - online hier.

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Projektsteckbrief
Download als PDF hier

Internet
Website: www.projekt-olga.de

Projekt-Cluster
Regionale Produkte – nachhaltige Landnutzung etablieren

Projekttitel
OLGA – Optimierung der Landnutzung an Gewässern und auf Agrarflächen zur nachhaltigen Entwicklung der Region Dresden auf Basis hydrologischer, forstwis-senschaftlicher, umweltpsychologischer und öko-nomischer Forschungs- und Umsetzungsarbeiten

Laufzeit:

01.04.2020 - 31.03.2025

Förderkennzeichen:
033L219A

Fördervolumen:
1.999.350 €

Events

Dienstag, 5. November 2024

Stadt-Land-Plus Abschlusskonferenz 2024

Die Abschlusskonferenz 2024 hat eine besondere Bedeutung für die Vermittlung der Ergebnisse der Arbeit der letzten Jahre in die Fachöffentlichkeit, da auch die Laufzeit der Vorhaben des zweiten Stichtages endet. Die Veranstaltung wendet sich deshalb an eine breite Fachöffentlichkeit auf Bundes- und Landesebene sowie aus Regionen und Kommunen und stellt die Präsentation von Ergebnissen aus der Fördermaßnahme in den Mittelpunkt. Aber natürlich wird auch der intensiven Vernetzung der Verbundvorhaben untereinander wieder ausreichend Raum gegeben.

Ort: silent green in Berlin (Gerichtstraße 35, 13347 Berlin)

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Montag, 3. Juni 2024

Stadt-Land-Plus Workshop: Regionale Resilienz

Regionale Resilienz wird als Fähigkeit eines regionalen Systems und seiner Bevölkerung verstanden, einschneidenden und schockartigen Ereignissen widerstandsfähig zu begegnen. Dies kann bedeuten, dass die Auswirkungen des Ereignisses vermieden oder abgepuffert werden können oder auch, dass sich die Regionen mithilfe flexibler und leistungsfähiger Organisationsstrukturen gemäß der Leitvorstellung einer nachhaltigen Regionalentwicklung schnell erholen, anpassen und/oder gestärkt aus Krisen hervorgehen können.

Ort: online

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Dienstag, 14. Mai 2024

Koordinationstreffen

Im Mai wird das nächste SLP-Koordinationstreffen stattfinden.

Weitere Imformationen folgen demnächst per Email.

Ort: online

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Mittwoch, 10. April 2024

Konferenz "Reallabore – ExperimentierRäume für den Weg in eine nachhaltige Gesellschaft"

Mit der Konferenz "Reallabore - ExperimentierRäume für den Weg in eine nachhaltige Gesellschaft" soll der Diskurs zur Reallabor-Forschung und -Praxis fortgesetzt werden. Der Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft braucht Kreativität, Mut und Offenheit zum Verlassen routinierter Pfade. Wo und wie können Reallabore ExperimentierRäume für das Entwerfen und Erproben von Zukunftsideen schaffen, die den Wandel zu nachhaltigen Städten und Nachbarschaften, Dörfern und Landschaften sowie Meeren und Flüssen befördern? Die Konferenz widmet sich konzeptionellen, methodischen und praktischen Fragen des Forschens und Gestaltens in Reallaboren. Sie dient dem Dialog zwischen Forscher*innen und Praxisakteur*innen, Transformateuren und Stadt- und Regionalentwickler*innen und ermöglicht einen Austausch zu den Perspektiven und Erfahrungen aus Forschung und Praxis. Die Konferenz schafft einen Dialograum, um sich insbesondere mit der Verortung und den Raumbezügen von Reallaboren, ihrer systematischen Dokumentation und dem Wissenstransfer sowie der Verankerung von Reallaboren als Forschungs- und Governance-Ansatz auseinanderzusetzen. Sie möchte eine Einladung sein, um gemeinsam zu reflektieren und Erkenntnisse zusammenzuführen, und zugleich durch Reallabore neue Partnerschaften zu etablieren und den Wandel zu einer Kultur der Nachhaltigkeit zu gestalten.

Abstracts können bis zum 10.12.2023 eingreicht werden.

Weitere Informationen und einen Call for Abstracts finden Sie auf der IRÖ Webpage.

Ort: Hygienemuseum Dresden

Mittwoch, 13. März 2024

Stadt-Land-Zukunft - BMBF Konferenz Zukunftsstadt 2024

Städte und Regionen spielen bei der Transformation zur Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Deshalb fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2015 die Zukunftsstadtforschung, in der innovative Lösungen für nachhaltige Städte erforscht und erprobt werden. Mit der neuen Transformationsinitiative „Stadt-Land-Zukunft“ setzt das BMBF an den bisher erzielten Ergebnissen an und entwickelt die Zukunftsstadtforschung in der Zukunftsstrategie „Forschung und Innovation“ der Bundesregierung weiter. Die neue Transformationsinitiative ist der zentrale Baustein, um Mobilität, Gebäude sowie Stadt- und Regionalentwicklung nachhaltig zu gestalten.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung lädt zur Stadt-Land-Zukunft Konferenz Zukunftsstadt 2024.

Nähere Informationen finden Sie demnächst auf der FONA-Website.

Bei Fragen können Sie sich an das Organisationsteam Konferenz Zukunftsstadt 2024 wenden: zukunftsstadt@dlr.de

Ort: Alte Münze, Molkenmarkt 2, 10179 Berlin

News

Das Logo des Projektes OLGA

6. OLGA Newsletter

Stimmt, da war doch noch was! Wie jedes Jahr darf der OLGA-Newsletter in der Vorweihnachtswoche nicht fehlen. Diesmal voll mit Geschichten, die das Team des Verbundvorhabens im ablaufenden Jahr 2023 beschäftigt haben! Es geht um Agroforst, kommunale Wärmeplanung, Hülsenfrüchte und solidarische Landwirtschaft.

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Das Paragrafenzeichen vor einer Landschaft mit Wäldern, Feldern, Flüssen und Gebäuden.

Stadt-Land-Plus-Verbundvorhaben diskutieren rechtliche Hürden für nachhaltige Stadt-Land-Beziehungen

Auf einem Workshop am 22. November 2023 diskutierten Vertreter:innen der Stadt-Land-Plus-Verbundvorhaben rechtliche Hürden für nachhaltige Stadt-Land-Beziehungen in den Themenfeldern Ressourcenschutz und -kreisläufe, Raumordnung und Baurecht, Datenverfügbarkeit/Datenschutz, Vergaberecht und Fördersystematik für nachhaltige Stadt-Land-Beziehungen.

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Auf dem Dach: Auf Kies wachsen Mauerpfeffer und Fetthenne, dazwischen ragt ein kleiner moderner Schronstein aus dem Dach.

Zwei Förderaufrufe im Rahmen des Aktionsprogramms natürlicher Klimaschutz (ANK)

Im Rahmen des ANK (Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz) sind zwei Ausschreibungen zu Klimaanpassung veröffentlicht worden. Ziel der ersten Ausschreibung ist die Ermittlung von Potenzialen von naturbasierten Klimaschutz und in Synergie mit Klimaanpassung. Die zweite Ausschreibung zielt auf die Umsetzung von kommunalen Klimaanpassungsmaßnahmen.

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