Stadt-Land-Plus – Wertschöpfung und Nachhaltigkeit durch Kreislaufwirtschaft

Vier Menschen stehen hinter Stehtischen mit Mikrofonen. Eine weitere Frau steht rechts an hinter einem Rederpult. Eine der Personen redet ins Mikrofon. Darüber ist eine Bildwand zu sehen, auf der steht: "Fachfroum 24"
Bild: Julia Reiß, Zukunftsfourm Ländliche Entwicklung 2024, Fachfroum 24

Unter dem Titel „LAND.SCHÖPFT.WERT – Starke ländliche Regionen“ wird das Thema regionale Wertschöpfung in ländlichen Räumen am 24. und 25. Januar 2024 beim 17. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung 2024 (ZFLE) im Rahmen der Grünen Woche in den Fokus gerückt. Das Fachforum 24 „Stadt-Land-Plus – Wertschöpfung und Nachhaltigkeit durch Kreislaufwirtschaft“ beschäftigt sich unter dem Fokus der Kreislaufwirtschaft mit ausgewählten Verbundvorhaben der Fördermaßnahme. Die Fördermaßnahme wird eingangs von Julia Reiß vorgestellt. Georg Zinder vom Verbundvorhaben INTEGRAL zeigt auf, wie Baumaterial-Kreisläufe mithilfe digitaler Tools regional organisiert werden können. Hier geben GIS-basierte Stadtmodelle Aufschluss zur Bautätigkeit und Informationen zu regionalen Materialflüssen. Ein weiterer Fokus wird auf regionale Nahrungsversorgung sowie nachhaltige Landnutzung gelegt. Dazu erklärt Sebastian Rogga, dass das Verbundvorhaben KOPOS ein Kriterienset zur Nachhaltigkeits-Messung von Initiativen im Ernährungskontext entwickelt und durch gezielte Kooperationen und durch das Bündeln von Ressourcen Nachhaltigkeitseffekte entstehen. Im Rahmen des Verbundvorhabens OLGA widmet sich Veronica Schmidt-Cotta dem Thema der Hülsenfrüchte als Motor für ein regional nachhaltiges und klimafreundliches Ernährungssystem. In der abschließenden Diskussionsrunde ergänzt Dr. Ariane Krause aus dem Projekt zirkulierBAR („Von linearer Entsorgung zur zirkulären Nährstoffverwertung“) aus der BMBF-Fördermaßnahme „REGION.innovativ- Kreislaufwirtschaft“, dass sich zunächst (neue) Geschäftsmodelle in dem Umfeld etablieren und geeignete Formate zur Vernetzung der Akteure und Akteurinnen gefunden werden müssen. Zudem sind sich die Diskutanten einig, dass für einen gesellschaftlichen Wandel im Ernährungssystem gerade auch kommunale Akteure und Akteurinnen beispielsweise bei öffentlichen Nahrungsangeboten (z.B. Mensen, Schul- und Kitaessen) gefordert sind nachhaltige und regionale Produkte zu fördern.

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