Der Augsburger Becher ist Interreg Europe Policy Solutions Best Practice

Zwei Plastikbecher mit Strohhalm und Getränk darin, werden von zwei Händen, in einer Menschenmenge, gehalten. Die Szene ist in diffuses rosa Licht getaucht.
Bild: Der Augsburger Becher in Aktion bei einem Festival (C) S. Lizak

Augsburg, Deutschland - 13. Februar 2024 –Der Augsburger Becher als Teil des Verbundvorhabens reGIOcycle, wurde in die Interreg Europe Policy Solutions Best Practice Database aufgenommen.

Im Jahr 2018 führte der städtische Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb (AWS) eine Analyse der öffentlichen Abfallbehälter in der Stadt Augsburg durch. Die Ergebnisse dieser Analyse zeigten, dass etwa ein Viertel des Abfalls aus Kunststoff bestand, ein erheblicher Teil davon waren Einweg-Getränkebecher. Aufgrund der Auswirkungen von COVID-19 und der damit einhergehenden Einschränkungen im Bereich der Gastronomie stieg der Konsum von To-Go-Kaltgetränken, was zu mehr Abfall führte. Im Rahmen des vom BMBF geförderten Projekts reGIOcycle wurde deswegen der Augsburger Becher entwickelt - ein wiederverwendbarer Becher, der speziell für die Augsburger Gastronomie entwickelt wurde.

Magda Michaliková, Expertin für Umwelt- und Ressourceneffizienz bei Interreg Europe, kommentierte die Aufnahme des Augsburger Bechers in die Best Practice Datenbank wie folgt: „Wiederverwendung ist ein wichtiger Bestandteil des Aktionsplans für Kreislaufwirtschaft und damit des European Green Deal und der Abfallrahmenrichtlinie“. Michaliková lobte außerdem, dass der Augsburger Becher ein ausgezeichnetes Beispiel dafür ist, wie Kommunen Daten aus der Ökobilanzierung (LCA) in Projekten für Entscheidungsprozesse nutzen können. Zudem wies sie darauf hin, dass der Augsburger Becher auch leicht auf andere Regionen übertragen werden kann.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Augsburger Becher und zum Verbundvorhaben reGIOcycle.

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