Bundeswettbewerb des BMWK: „Zukunft Region“

Eine Wegkreuzung auf freiem Feld. Links der Kreuzung ist ein gepflügter Acker, rechts ein Feld auf dem grüne Halme stehe. Am Horizont sind Windkraftwerke und Bäume zu sehen.
Bild: Kreuzung auf freiem Feld (C) V. Jorch

Mit dem Bundeswettbewerb unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz strukturschwache Regionen dabei, ihre eigenen Potenziale stärker zu nutzen. Damit wird der Bundeswettbewerb strukturschwachen Regionen dabei helfen, durch eine stärkere regionale Wirtschaftsdynamik regionale Disparitäten abzubauen und Beiträge zum gesellschaftlichen Zusammenhalt zu leisten. Zudem unterstützt er die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Ein begrenzter Anteil der Mittel des Wettbewerbs steht auch für Vorhaben in nicht strukturschwachen Regionen zur Verfügung. Damit können beispielsweise Ansätze für eine präventive regionale Strukturpolitik und Begleitung von Transformationsprozessen verfolgt werden. „Zukunft Region“ ist Bestandteil des 2020 eingerichteten „Gesamtdeutschen Fördersystems für strukturschwache Regionen“ (GFS).

Thematische Förderaufrufe eröffnen regionale Entwicklungsperspektiven

Konzeptionell ist der Bundeswettbewerb „Zukunft Region“ als ein umsetzungsorientierter Bottom-up-Ansatz angelegt. Als zweistufiger Prozess zielt er in der ersten Phase auf eine stärkere Vernetzung und Kooperation der regionalen Akteure ab, die in einer anschließenden zweiten Stufe in die Umsetzung praxisorientierter Projekte für die wirtschaftliche Entwicklung der Region mündet. Mit der Umsetzungsorientierung sollen konkrete Projekte auf den Weg gebracht werden, die einen erkennbaren Beitrag für die regionale Wirtschaft leisten, mit denen die Vernetzung stabilisiert und mit denen aus den Netzwerken nachhaltige Strukturen für die Zeit nach dem Auslaufen der Förderung entwickelt werden.

Für die Durchführung des Bundeswettbewerbs werden Förderaufrufe zu übergeordneten Themen veröffentlicht.

Der aktuelle zweite Förderaufruf folgt dem Oberthema „Stärkung der Wertschöpfung vor Ort“. Mit dem Förderaufruf werden Regionen bei der Weiterentwicklung von bestehenden bzw. dem Aufbau von neuen regionalen Wertschöpfungsketten und der Ausgestaltung der sozial-ökologischen Transformation unterstützt.

Antragsskizzen für die zweite Wettbewerbsrunde können bis zum 24.05.2024 um 15:00 Uhr (Ausschlussfrist) für die Entwicklungs- und die Umsetzungsphase über das Portal positron:s eingereicht werden. Die eingegangenen Skizzen werden durch eine Jury bewertet. Die Jury setzt sich aus Experten:innen aus der Wissenschaft, Wirtschaft, Regionalentwicklung, Wirtschaftsförderung, den kommunalen Spitzenverbänden und Gewerkschaften zusammen.

Quelle: BMWK

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