Ausgezeichnete Forschungsarbeit zum nachhaltigen Landmanagement

ISOCARP Auszeichnung an Prof. Thomas Weith am 10. November 2021 (Bild: Thomas Weith / ZALF)
ISOCARP Auszeichnung an Prof. Thomas Weith am 10. November 2021 (Bild: Thomas Weith / ZALF)

Auszeichung für Professor Dr. Thomas Weith (Projekt ReGerecht) und Kolleg*innen am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. - am 10. November 2021 erhielten sie für die Publikation Sustainable Land Management in a European Context den Gerd-Albers-Award in der Kategorie Special Mention. Die Auszeichnung wird von der International Society of City and Regional Planners (ISOCARP) vergeben.

Professor Weith leitetdie Arbeitsgruppe „Co-Design von Wandel und Innovation (InnoChange)“ am ZALF und ist zurzeit auch Koordinator des Stadt-Land-Plus Vorhabens ReGerecht . Als Hauptautor nahm er den Preis am 10. November während der jährlichen ISOCARP-Konferenz in Doha, Katar, entgegen. „Mein Team und ich, wir freuen uns alle über die internationale Resonanz und Anerkennung. Allen Mitwirkenden, vor allem auch dem Team mit Dr. Jana Zscheischler, Sebastian Rogga, Nadin Gaasch, Tim Barkmann und Christian Strauß herzlichen Dank“, so Weith nach der Verleihung. Mit Sebastian Rogga ist ein weiterer aktueller Koordinator eines Stadt-Land-Plus-Vorhabens (KOPOS) unter den Preisträger*innen.

Nachhaltige Landnutzung gemeinsam mit allen Akteuren entwickeln

In der prämierten Veröffentlichung diskutieren die Autor*innen innovative Lösungsansätze für ein nachhaltiges Landmanagement in Europa. Von besonderer Bedeutung sind dabei sogenannte Co-Design-Prozesse. Wissenschaft und Praxis arbeiten bei diesem Ansatz von Beginn an zusammen an der Lösung von Problemen. Das Buch führt die unter dieser Perspektive entstandenen Ansätze zusammen. Es ist als Open-Access-Publikation frei zugänglich hier.

Am ZALF entwickelt die Arbeitsgruppe „InnoChange“ integrative Analysekonzepte für Wandlungs- und Innovationsprozesse in Agrarlandschaften. In ihrer Forschungsarbeit richtet die Arbeitsgruppe ihren Blick auf die Akteure der Agrarlandschaften mit ihren Werten, Normen, Interessen und Wissensbeständen sowie deren Handeln im Kontext von Transformations-, Wandlungs- und Innovationsprozessen.

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