Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse fördern – Attraktive Regionen gestalten

Das im Grundgesetz verankerte Postulat der Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse ist zentraler Leitgedanke der Raumentwicklung und des Ausgleichs zwischen Stadt und Land. Er schließt die Debatten über Gerechtigkeit und Werte ein und muss zwingend von allen Projekten der Fördermaßnahme mitgedacht werden.

Eine Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land muss auf einen „Ausgleich räumlicher und struktureller Ungleichgewichte“ (§2 Abs. 2 ROG) nicht nur zwischen sondern auch innerhalb von Regionen hinwirken – u.a. im Rahmen von Ausgleichsmechanismen. Dabei muss die strategische Zielsetzung nicht abstrakt bleiben, sondern im Kontext konkreter Maßnahmen zielführend diskutiert werden.

Stadt-Land-Beziehungen sind kein Nullsummenspiel - sie lassen sich erfolgreich gestalten, wenn alle Beteiligten plausibel einen Nutzen daraus ziehen. Das Credo muss immer lauten: Gemeinsam stärker, nachhaltiger, innovativer, effektiver und sozialer. Dies kann gerade bei spezifischen, komplexen Fragestellungen leicht ins Hintertreffen geraten. Geeignete Bewertungskriterien für das Maß der Gleichwertigkeit sowie für gerechtes und verträgliches, nachhaltiges Wachstum sind zu vereinbaren.

 

Events

Dienstag, 5. Oktober 2021

RAMONA Fortbildung "Gebündelte Kompensation und interkommunale Abstimmung"

Das Vorhaben RAMONA und die Akademie Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg bieten drei Fortbildungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten rund um das Thema 
"Kompensation mit Mehrwert: Neue Wege im Umgang mit Kompensationsmaßnahmen".

Es sind bei der ersten Veranstaltung Fachvorträge zu den folgenden Themen geplant:

  • Kompensation bündeln – warum und wie?
  • Der Landesbiotopverbund Baden-Württemberg – Auswirkungen auf die kommunale Ebene
  • Auf dem Weg zum Biotopverbund in der Region Stuttgart: Die Suchraumkulisse des Projekts RAMONA
  • Kompensation über die Gemarkung hinweg denken

Weitere Infos finden Sie hier.

Ort: online

Dienstag, 21. September 2021

ROBUST Virtual Final Conference

The EU-project ROBUST holds its final Conference, presenting key findings and outlooks on the future of rural-urban governance. Speakers will take a closer look at the successes and challenges of the ROBUST Living Lab model, presenting lessons that can be taken forward. Panel sessions will also focus on the mounting evidence in support of shifting to a well-being economy, and how this shift can strengthen the relationships between rural and urban areas. For more, see here.

Ort: Online

Dienstag, 14. September 2021

Stadt-Land-Plus Statuskonferenz 2021

Die Status-Konferenz findet in 2021 zum vierten mal statt. Im Fokus wird das Querschnittsthema Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse fördern – Attraktive Regionen gestalten stehen. Weitere Infos folgen.

Ort: Online.

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Donnerstag, 22. Juli 2021

RAMONA Exkursion „Von Hochwasser- bis Rebhuhnschutz: Multifunktional gestaltete Kompensationsmaßnahmen in Wolfschlugen“

Das Vorhaben RAMONA bietet im Juli 2021 zwei Exkursionen zum Thema "Kompensation mit Mehrwert" an. Weitere Infos finden Sie hier.

Ort: Wolfschlugen

Mittwoch, 14. Juli 2021

RAMONA Exkursion „Kompensation im Stuttgarter Norden: Naherholung und Biotopverbund“

Das Vorhaben RAMONA bietet im Juli 2021 zwei Exkursionen zum Thema "Kompensation mit Mehrwert" an. Weitere Infos finden Sie hier.

Ort: Stuttgart

News

URP2020 Newsletter Juli 2021

URP2020 Newsletter

Ein Newsletter informiert zu Neuigkeiten rund um die Themen der internationalen Fachkonferenz "Urban-Rural Partnerships - URP2020". Unter anderem geht es um europäische Aktivitäten und die Special Issues zur Konferenz.

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Symbolbild Innovation

Neue Förderichtlinie "TransferRäume für die Zukunft von Regionen"

Die Förderrichtlinie "T!Raum" innerhalb der Programmfamilie "Innovation & Strukturwandel" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung fördert die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Deutschland sowie die Umsetzung der Hightech-Strategie 2025 in strukturschwachen Regionen, inklusive nachhaltigem Strukturwandel.

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Interessenausgleich Schwerpunktthema bei Status-Konferenz 2019

Bundes-, Regional- und Lokalpolitik in der Diskussion mit der Wirtschaft bei Status-Konferenz 2019
Bundes-, Regional- und Lokalpolitik in der Diskussion mit der Wirtschaft bei Status-Konferenz 2019

Im 29.-30. Oktober 2019 wurde das Thema Glecihwertigkeit im Rahmen der Statuskonferenz 2019 aus Sicht der Praxis und in einer Arbeitssession beleuchtet

  • Dr. Michael Meister, MdB - Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung
  • Christian Engelhardt - Landrat Bergstraße, Rolf Richter, Christian Jöst, Dr. Helmut Prestel.
  • Rolf Richter - Bürgermeister Bensheim
  • Christian Jöst - Jöst abrasives
  • Dr. Helmut Prestel - BASF

diskutierten im Rahmen einer Praxis-Session zur Leitfrage "Wie kann die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse über Stadt-Land-Beziehungen gestärkt werden?". Die ausführliche Dokumentation finden Sie hier unter "Praxissession".

In einer 2-stündigen Arbeits-Session diskutierten Expert*innen zur Messung und Bewertung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Rahmen der Ausgestaltung nachhaltiger Raumbeziehungen in Stadt-Land-Regionen vor dem Hintergrund der Empfehlungen der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“. Das Hintergrundpapier zur Arbeitssesssion können Sie hier herunterladen. Leitfragen der Session waren

  • Welche Chancen bietet Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse für Stadt-Land-Regionen?
  • Zur Bewertung von Gleichwertigkeit: Wie können Lebensverhältnisse in Stadt-Umland Regionen messbar und vergleichbar gemacht werden? Wo sind Forschungsbedarfe?
  • Was kann Stadt-Land-Plus beitragen, um ausgewählte „Maßnahmen der Bundesregierung zur Umsetzung der Ergebnisse der Kommission ‚Gleichwertige Lebensverhältnisse‘“ zu unterstützen?

Hier finden Sie die ausführliche Dokumentation der Session.

 

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