SLP-Workshop “Regionalplanung in transdisziplinären Forschungsprojekten”

Dieser Workshop leostet einen weiteren Beitrag zur Diskussion zum Querschnittsthema „Governance – Mechanismen für stadtregionale Entwicklungsprozesse ausbilden“.

Bei vielen transdiziplinären Projekten bereitet die Verstetigung und die Umsetzung der Ergebnisse erhebliche Schwierigkeiten. Dies hat unterschiedliche Gründe - ein zentraler Grund wird darin gesehen, dass Ergebnisse oder Empfehlungen nicht mit den existenten rechtlichen oder bürokratischen Strukturen harmonieren und so für eine Umsetzung entsprechende Veränderungen (Rechtsetzung oder Veränderung der rechtlichen Rahmenbedingungen) in unterschiedlichen Fachbereichen erforderlich wären. Diese Problematik soll in diesem Workshop thematisiert werden.

Maßnahmen zur Stärkung der Regionalentwicklung bieten einen engen Fokus. Hier sind im Prinzip die Träger der Regionalplanung die „geborenen“ Partner und die formellen und informellen Instrumente der Regionalplanung das prioritäre Werkzeugset. Es scheint jedoch, dass diese Partnerschaft und dieser Werkzeugkasten noch nicht vollumfänglich ausgenutzt wird. Das Phänomen zeigt sich offenbar in fast identischer Form bei Förder- und Forschungsprogrammen des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Das BBSR ist aktuell dazu übergegangen, Förder- und Forschungsmaßnahmen nur noch zu bewilligen, wenn die Träger der Regionalplanung förmlich beteiligt sind.

Der Workshop verfolgt deshalb die Zielsetzung Wege aufzuzeigen, wie die Regionalplanung noch besser in die Prozesse eingebunden werden kann und welche regionalplanerischen Instrumente für die Ergebnisimplementierung besonders zielführend sein können. Die vorläufigen Leitfragen für den Workshop lauten:

  • Wie kann Trägern der Regionalplanung eine noch stärkere Mitwirkung ermöglicht werden?
  • Welche Hemmnisse stehen seitens der Regionalplanungen einer intensiveren Beteiligung (in Forschungsvorhaben) entgegen?
  • Wann und zu welchen Anlässen sind welche Ebenen zu beteiligen?
  • Welche Instrumente eignen sich für die Ergebnisumsetzung (Regionalpläne, auch fachliche Teilpläne, Regionale Entwicklungskonzepte, raumordnerische Verträge, Raumentwicklungsprogramme?
  • Wie stellt sich die Verbindung zu regionalen Governance-Strukturen dar?

Zielgruppe des Workshops sind Wissenschaftler:innen und Vertreter:innen der Kommunalpolitik und Verwaltung aus den Verbundvorhaben, die Möglichkeiten der Ergebnisimplementierung suchen sowie engagierte Regionalplaner:innen (Regionale Planungsverbände, Landkreise als Träger der Regionalplanung und Landesplanungsbehörden).

Programm und Hintergrund

Das Programm finden Sie hier (Stand: 02.05.2022).

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 01.06.2022 an.

Ort: online

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